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Zwei Frauen in Todesgefahr, drei Männer auf der Suche 

 

„Das Meer“ ist ein Roman von Wolfram Fleischauer und die Originalausgabe ist 2018 im Droemer Verlag  erschienen.  

 

Das BuchDer Jugendroman handelt von einer einer jungen Frau, Teresa, die auf einem Fischfangschiff auf hoher See spurlos verschwindet. Am Boden zerstört ist nicht nur ihr Liebhaber und Ausbilder John Render von der zuständigen EU-Behörde in Brüssel. Eben so hilflos fühlen sich Ragna di Melo und ihre Gruppe von radikalen Umwelt-Aktivisten, die eine skrupellose  

Methode entwickelt haben, die abscheuliche Ausbeutung der Meere zu verhindern. 

Als Ragnas Vater, welcher ein Schweizer Lobbyist ist, von den Aktivitäten seiner Tochter erfährt und diese ausserdem mit seinen Geschäften in Berührung kommen, kann er nicht untätig bleiben. Er reist nach Südostasien wo seine Tochter sich versteckt halten soll, ohne das ganze Ausmass der Bedrohung zu kennen. Da er weiss, dass seine Tochter nie mit ihm sprechen würde, heuert er Adrian, einen jungenr Dolmetscher Dolmetscher, der zur Schulzeit eine leidenschaftliche Affäre mit Ragna hatte, an. Die wahren Gründe erzählt er ihm aber nicht., aber ohne ihn die wahren Gründe zu erzählen. 

Zwei Frauen in Todesgefahr, drei Männer auf der Suche. Dazwischen die brutale globale Fischerei-Mafia. 

 

Zentral im Buch steht das Milliardeng Geschäft der Fischerei-Mafia. Es ist ein sehr spannendes Thema und wird einem im Verlauf des Buches erläutert. Wie korrupt dies eigentlich ist und was sie alles tun, um nicht aufzufliegen. Dass sie Labor-Proben und Computer stehlen, und, wie wir im Buch auch herausfinden, jene Biologen, welche auf dem Schiff nach dem Rechten sehen, sogar verschwinden lassen. Man erfährt auch, wie schlimm dies für das Meer und seine Bewohner ist. Aber, aber die Fischerei nicht aufhört nicht auf und die Zerstörung nimmt kein Ende nimmt. Dass es gegen diese Mafia sogar eine radikale und rebellische Organisation gibt, spricht für unterschätzte Macht und die Grösse der Fischerei.  

 

Meiner Meinung nach ist Ddas Buch selbst jedoch ist nicht sonderlich gut und spannend geschrieben. Natürlich ist das oben genannte Thema sehr interessant, aber der Schreibstil -Styl und die Geschichte um Teresa ist sind eher lahm. Mir ist es so vorgekommen, als würde es dem Autoren darum gehen zu zeigen, wie schlimm diese Fischerei für das Meer sowie für viele andere Dinge ist und als würde das Debakel mit der verschwundenen Biologin nur dazu dient, dass aus einer Doku ein Thriller wird. Was ihm dem Autor aber nicht gelungen ist. Es ist kein richtiger und packender Thriller, wie man es sich vorstellt, sondern eher eine Geschichte über die zerstörerische Fischerei-Mafia und was sie so anstellen. 

 

Der Roman „Das Meer“ zeigt einem, wie versteckt und unerwartet die Fischerei-Mafia ist und was diese für Folgen hat. Er ist aber nicht sonderlich spannend geschrieben und es fesselt einen nicht, denn. Als auch das Abenteuer der Männer auf der Suche nach den gefährdeten Frauen, ist eher langweilig geschrieben. 

 

Somit würde ich ist das Buch nicht weiter zu Empfehlen, ausser man ist wirklich sehr interessiert im Thema Fischerei-Mafia interessiert..  

 

 

L.I. (männlich, 14) 

 

Wolfram Fleischauer: „Das Meer“ (2018) 

 

Ich bestätige hiermit, dass es in diesem Text keine wörtlich aus dem Internet übernommenen Passagen gibt ausser sie sind als Zitate markiert. 

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