Die Wildpopulation des Kalifornischen Kondors nahm seit den 1950er Jahren stetig ab. 1974 verabschiedete der US-Kongress den "Endagered Species Act". Doch der Wildbestand der Kondore nahm trotzdem weiter ab. 1988, mit einem Wildbestand von 22, wurde entschieden, alles zu tun, um den Kalifornischen Kondor zu retten. Die 22 Kondore wurden in Gefangenschaft genommen und gepaart. Die Jungküken wurden mit diverse Trainingsprozesses auf das Leben in der Wildnis vorbereitet. Von Geburt an wurden sie durch Vogel-Handpuppen gefüttert und gepflegt. So konnten die Jungvögel ohne menschlichen Kontakt grossgezogen werden. Stromleitungen wurden nachgebaut, um den Kondoren beizubringen, diese zu vermeiden. Abfall wurde präpariert, sodass die Kondore auf kontakt einen leichten Elektroschock bekamen. So lernten sie Abfall zu vermeiden. Der letzte Schritt war, die Kondore wieder in die Wildnis zu lassen. Dieses Unternehmen war ein Riesenerfolg, 2018 gab es über 300 Kalifornische Kondoren in der Wildnis. Die Menschheit hat somit eine Spezies vor dem Aussterben gerettet.

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