Alexander von Humboldt war ein deutscher Forschungsreisender, der nicht nur in Europa wirkte, sondern seine Wirkung auch ausserhalb entfaltete. Er schuf «einen neuen Wissens- und Reflexionsstand des Wissens der Erde» und wurde Mitbegründer der Geografie. Wissenschaftliche Studien betrieb er in annähernd allen naturwissenschaftlichen Wissenschaften, ausserdem hatte er zahlreiche Kontakte mit Experten verschiedener Fachrichtungen und prägte somit ein wissenschaftliches Netz. Er erlangte als Wissenschaftler eine gewisse Berühmtheit und wurde sogar als «der neue Aristoteles» bezeichnet. Nach seinem Tod berief man sich in der Politik sowie in der Gesellschaft auf Humboldt und seine Erkenntnisse. Seit Ende 20. Jahrhunderts gilt er als Pionier des ökologischen Denkens mit der Einsicht: «Alles ist Wechselwirkung».

Als Humboldt 1804 von Südamerika zurückkehrte, hatte er die Erkenntnis, dass dort, wo die Sonne höher steht, sich die blütenreiche Flora wie ein Teppich über den nackten Erdkörper ausbreitet. Somit leistete er einen Beitrag zum Phänomen "Breitengradient des Artenreichtums". 

Quelle: wikipedia.org

Alexander von Humboldt(1769-1859)