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Trias

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Erde während des Trias

Die Trias, die vor ungefähr 252 Millionen Jahren begann, war der Startpunkt einer neuen Ära: dem Mesozoikum. Dazumal herrschten milde bis heisse Temperaturen, die Pole waren weitgehend Eis frei und die Klimazonen glichen den unseren. Wegen der Wärme breiteten sich die Riffe entlang der Küstengebiete aus und wurden bewohnt von Knochenfischen, Knorpelfischen und verschiedensten Krebsarten. Während dieser 50 Millionen Jahre konnte man einen deutlichen Unterschied der Pflanzenwelt zwischen nördlicher und südlicher Hemisphäre erkennen. In den Wüsten entstanden erste Sukkulenten, dafür sterben viele Farne aus. Nacktsamige Pflanzen und Nadelbäume setzen sich durch und es entstehen direkte Vorläufer der Kieferngewächse. Durch die erste Ausbildung von Blüten ergibt sich eine neue Fortpflanzungsmöglichkeit: das Bestäuben durch Insekten. Ein Grossteil dieser Insekten diente dann wohl den Reptilien als Nahrungsquelle. Die Trias ist das Zeitalter der landlebenden Reptilien. Es entstanden viele Arten von Ursauriern. Doch auch das Ende der Trias war von einem verheerenden Massenaussterben geprägt. Die Ursachen sind noch nicht gewiss, aber ein weiterer massiver Vulkanausbruch steht als Theorie im Raum. 80% der Lebensgrundlagen wurden zerstört, Meersaurier und Ursaurier starben aus, lediglich kleine Dinos, Krokodile, Schildkröten und viele Arten von Insekten konnten überleben.

Steckbrief

Zeitalter
Trias


Anfang des Zeitalters

vor 252 Mio. Jahren

Namensgebung

deutscher Wissenschaftler Friedrich August von Alberti

Unterteilung

Unter-, Mittel-, Obertrias

Klima 

Temperaturen von über 40°C

Geologie

Grosskontinente Gondwana und Laurasia verschmolzen zu Superkontinent Pangäa

Fauna

Zeitalter der landlebenden Reptilien

Flora

Bildung der ersten Sukkulenten und den direkten Vorläufern der heutigen Kiefergewächsen.