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Jura

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Erde während des Juras

Nach dem verheerenden Massenaussterben am Ende der Trias begann die Periode des Juras vor circa 201 Millionen Jahren. Es herrschten milde bis heisse Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dementsprechend gibt es auch keine Hinweise auf Vereisungen jeglicher Art während der 55 Millionen Jahre. Die Niederschlagsbildung nahm im Jura zu und führte zu einer langsamen Abkühlung der Temperaturen. Pangäa zerbrach in die beiden Landmassen Laurasia und Gondwana und Gondwana selber zerfiel auch während dieser Periode. Durch den erhöhten Niederschlag konnten die Pflanzen nun auch Gebiete besiedeln, die in der Trias noch Wüste waren, die Vegetation war so vielfältig wie nie zuvor. Es entstanden dichte Wälder und immer mehr Blühpflanzen tauchten auf. Die Tierwelt der Jura ist vielen Menschen bekannt, denn es handelt sich um die Zeit der Saurier. Grosse Pflanzenfresser wie der Brachiosaurus, aber auch fleischfressende Saurier erfuhren im Jura ihre Blütezeit. Die Vielfalt von Tausendfüsser und Insekten waren enorm. Der Jura war auch die Zeit, in der Säugetiere auftauchten zusammen mit dem Vorläufer der Vögel, dem Archaeopteryx.

Steckbrief

Zeitalter:
Jura


Anfang des Zeitalters:

vor 201 Mio. Jahren

Namensgebung

deutscher Naturforscher Alexander von Humboldt

Unterteilung: 

Unter-, Mittel-, Oberjura

Klima: 

Temperaturen zwischen 25°C und 18°C

Geologie

Zerbrechen des Superkontinenten Pangäa, was zur Bildung grosser Meere führte. 

Fauna

Zeit der Dinosaurier. Tausendfüsser und Insekten waren ebenfalls in unendlicher Vielfalt vorhanden

Flora

Durch höhere Niederschlagsbildung konnte sich die Pflanzenwelt enorm verbreiten. Somit entstand riesige Artenvielfalt.