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Devon

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Erde während des Devons

Das Devon dauerte mehr als doppelt so lange wie das Silur, nämlich ungefähr 58 Millionen Jahre. Es wurde geprägt durch die zunehmende Besiedlung der Landmassen und den allmählichen Zerfall der Grosskontinenten. Trotz des Zerfalls steuern Laurussia und Gondwana im Ganzen immer weiter aufeinander zu. Nach dem Start des Devons vor ca. 419 Millionen Jahren entstanden viele Riffe und einige Flachmeere verdunsteten recht schnell. Denn die Temperaturen erhöhten sich weiter und es gab praktisch keine Vereisungen mehr. Das Devon ist geprägt durch die Eroberung der Landmassen von Pflanzen und Tieren. Ursalamander, flügellose Insekten tauchten auf sowie im Süsswasser die Crossopterygier die eine Mosaikform zwischen Fisch und Amphibien darstellen. Aber auch in der Flora tat sich einiges: Es tauchten sowohl erste Samenpflanzen auf als auch Vorfahren der Nadelbäume. Während des Devons kam es zum zweiten grossen Massenaussterben der Erdgeschichte, wieder waren hauptsächlich die marinen Lebensformen betroffen nur ist bis heute nicht ganz klar, was der Auslöser dafür war.

Steckbrief

Zeitalter:
Devon

Anfang des Zeitalters:

vor 419 Mio. Jahren

Namensgebung

britischer Wissenschaftler Adam Sedgwick und schottischer Geologe und Paläontologe Roderick Murchison

Unterteilung: 

Unter-, Mittel-, Oberdevon

Klima: 

Temperaturen um die 30°C

Geologie

Entstehung von weltweiten Riffen. Langsame Zerteilung des Grosskontinents Gondwana

Fauna

Explosionsartige Vermehrung der Fische, gefolgt von Entwicklung und Ausbreitung von Amphibien, flügellosen Insekten und Skorpionen

Flora

Entwicklung der Landpflanzen sowie erstes Vorkommen von Samenpflanzen