Iridium

Ein gewichtiges Element hält die Wissenschaft auf Trab

Iridium gilt als das seltenste nicht radioaktive Metall und kommt auf der Erdkruste kaum vor, auf Meteoriten hingegen deutlich häufiger. Sofern sich also in der Lehmschicht im Gola del Bottaccione eine erhöhte Konzentration von Iridium messen liesse, wäre das ein mögliches Indiz für einen Aufprall eines Asteroiden, der für das plötzliche Aussterben eines Grossteils der Arten verantwortlich war. So die Überlegungen von Alvarez.

Die Resultate der Messung aus Gubbio waren überdeutlich: die Iridiummenge überstieg die Normalwerte bei Weitem. Dieselben Resultate wurden auch in ähnlichen Lehmschichten in Dänemark und auf der Südinsel Neuseelands gefunden: die Werte waren bis 160fach höher als normal.

 

Abb. 2.1: Iridium-Anomalie an der Grenze der Kreitezeitlichen und Tertiären Schichten

http://nautil.us/issue/32/space/the-day-the-mesozoic-died, Stand 21.11.2020

Abb 2.2: Die Position von Iridium im Periodensystem

https://www.chemie.de/lexikon/Iridium.html, Stand 21.11.2020

Iridium_Rohmaterial.jpg

Abb. 2.3: Iridium als Rohmaterial

https://www.theodoregray.com/PeriodicTable/Elements/077/index.s14.html Stand 21.11.2020